Hintergründe, Sicherheit, Besonderheiten:
5 Fragen und Antworten zu All-IP

Vom alten Festnetz zur All-IP: Hintergründe, Sicherheiten und Auswirkungen - Dietmar Gröne von der T-Systems International GmbH hat für uns 5 häufig gestellte Kundenfragen beantwortet:

 

  1. F: Was ist der Hintergrund, dass die Telekom alles auf All-IP umstellt?
    A: Das alte Festnetz basiert auf einer Technik, die nicht mehr weiterentwickelt wird, und der Support für alte Hard- und Software endet. Daher muss eine neue Nachfolgetechnik geschaffen werden, die die bisherigen Techniken ablösen und weitere neue zukunftsträchtige Merkmale liefern kann.
    Es gibt also gute Gründe das bundesweit größte Telekommunikationsnetz auf die zukünftige IP-Technologie umzustellen. Dadurch werden neue Trends, wie Cloud-Computing, neue Bandbreitentechnologien, das Zusammenwachsen der Festnetz- und Mobilfunktechnik wesentlich vereinfacht und Medienbrüche verhindert.

  2. F: Was macht die Telekom so besonders im Vergleich zu anderen Anbietern?
    A: Der Telekom-Konzern ist zur Zeit das einzige Unternehmen in Deutschland, das flächendeckend die Fest- und Datennetzprodukte sowie Mobilfunk aus einer Hand anbietet. Als erstes Produkt wurde im Privatkundensegment „Magenta-Eins“ auf der IFA in Berlin vorgestellt. Bei diesem Produkt werden Telefonie (Handy [Mobilfunk] und Festnetz) und Daten zusammengefasst.

  3. F: Was bedeutet dies für Mitbewerber? Müssen hier die neuen Plattformen der Telekom zukünftig genutzt/anmietet werden?
    A: Müssen nicht, aber die neue All-IP Plattform der Telekom steht auch den Mitbewerbern grundsätzlich zur Verfügung. Es ist auch damit zu rechnen, dass dies häufig dort wahrgenommen wird, wo die eigene Infrastruktur nicht ausreicht. Dies kann für Voice und Datendienste der Fall sein.
    Mitbewerber haben also die Wahl zwischen dem Aufbau der eigenen Infrastruktur oder dem Zukauf der passenden Vorprodukte bei der Telekom.

  4. F: Wie sicher werden die Plattformen sein, gerade im Hinblick auf die Anforderungen der Kirche?
    A: Das Kirchengesetz über den Datenschutz der Evangelischen Kirche in Deutschland (DSG-EKD) stellt eine Datenschutzrichtlinie dar, die für alle zugehörigen Gemeinden und Einrichtungen gilt. Die Telekom steht dem Kirchenamt beratend zur Seite und erfüllt die vorgegebenen Richtlinien.

  5. F: Welche Alternativen habe ich als Kunde, wenn ich (noch) nicht umstellen will mit welchen Folgen und Kosten?
    A: Grundsätzlich ist auch eine 1:1 Migration möglich, dabei sind aber z.B. folgende Konsequenzen zu beachten:
    • Zwischen dem IP-Anschluss und dem Endgerät muss ein neuer Adapter/Router (Kosten ca.150,- bis 200,-€) geschaltet werden. Der neue Adapter muss die alten Endgeräte und Schnittstellen bedienen können. Dies kann in den meisten Fällen nur durch qualifizierte Fachdienstleister sichergestellt werden.
    • Durch das neue IP-Protokoll fallen einige ISDN-Leistungsmerkmale weg, wie z.B. Rückruf bei besetzt, Tarifinformation, Unterdrückung der Rufnummer, Sammelrufnummer, Packet Mode.
    • Durch die Netzumstellung können einige IP-Leistungen hinzu gebucht werden, wie HD Sprachqualität, einfache Selbstadministration, medienbruchfreie Kommunikation, größere Bandbreiten, neue Zusammenarbeitsmöglichkeiten (Kollaboration), Videokommunikation, das IP-V6 Protokoll, etc.

All-IP kommt:
Migrationsplanung rechtzeitig starten

Weltweit stellen Carrier ihre Sprach- und Datennetze auf IP um. In Deutschland treibt die Telekom die IP-Transformation voran: Die T-Systems setzt diese für ihre Kunden mit dem Programm All-IP um.

Jetzt ist es Zeit, dass sich auch Unternehmen und Organisationen mit der Umstellung ihrer Infrastruktur auf IP befassen. Die HKD arbeitet eng mit T-Systems zusammen, um ihre Kunden optimal beraten und unterstützen zu können.

 

Rasantes Wachstum in allen Anwendungsbereichen von Informationstechnik und Telekommunikation hat die Bedarfe an Bandbreite und einer flexiblen Infrastruktur in den letzten Jahren massiv ansteigen lassen. Angesichts weltweit vorherrschender Trends wie Cloud Computing und Mobilität ist ein Ende dieser Entwicklung noch lange nicht absehbar.

 

Daher machen sich die Telekommunikationsanbieter fit für das digitale Zeitalter, indem sie

  • ihre Infrastrukturen flexibilisieren und
  • mit IP auf eine einheitliche Infrastruktur für die Sprach- und Datenkommunikation umstellen.

Alle Netze werden mit IP eine Sprache sprechen – so lassen sich die wachsenden Anforderungen erfüllen. Für Unternehmen, Behörden und auch die kirchlichen Organisationen ist es jetzt Zeit, die Weichen für die digitale Transformation zu stellen.


All-IP-Migration jetzt vorbereiten:

 

Durch die enge Kooperation von T-Systems und der HKD ist sichergestellt, dass unsere Kunden nicht nur umfassend informiert, sondern auch rechtzeitig und individuell auf die IP-Migration vorbereitet werden. Die Deutsche Telekom hat im Bereich der Privatkunden bereits mehr als 3 Millionen Kunden erfolgreich auf IP-Produkte migriert. Für Businessanwendungen wird erwartet, dass  wesentliche IP -Produkte in 2015 und 2016 an den Start gehen.

Die Umstellung auf IP bedeutet auch, dass nach aktuellem Planungsstand eine Vielzahl bestehender Sprach- und Datenprodukte Ende 2018 durch neue IP-Produkte ersetzt sein müssen.

 

Es gilt, die TK/IT-Infrastruktur der Anwender – also auch der kirchlichen Organisationen – auf die neue Plattform und die darauf zur Verfügung stehenden Produkte für die Sprach- und Datenkommunikation vorzubereiten.

Was die Produkte betrifft, können vorhandene durch IP-Produkte ersetzt werden.

 

Zusätzlich bringt eine IP-Umgebung noch besondere Vorteile für Kunden: All-IP gilt als Wegbereiter für Cloud-Lösungen, die „On Demand“ wirtschaftlich und flexibel zur Verfügung stehen. Die Cloud-Plattformen der Deutschen Telekom können in zertifizierten Rechenzentren in Deutschland betrieben werden und bieten den höchsten Sicherheitsstandard.

Es ist genug Zeit für die Migrationsplanung vorhanden – sie sollte gut genutzt werden!

 

Die HKD tauscht sich regelmäßig mit der T-Systems über neue Entwicklungen aus. Aktuelle Informationen geben wir regelmäßig an unsere Kunden weiter. So helfen wir Ihnen, auf dem Weg zur All-IP-Telefonie auf dem neuesten Stand zu bleiben.

 

Schon jetzt bieten wir für Einrichtungen aus Kirche und Sozialwesen attraktive Tarife nach Maß. Bitte nehmen Sie Kontakt zu uns auf!

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Verbesserte Sicherheit

Ihr HKD-Team berät Sie gern:

Tel.: 0431 / 54 44 88 - 44

Fax: 0431 / 54 44 88 - 88

E-Mail: festnetz(at)hkd.de